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Die Bastei ist eine Felsformation mit Aussichtsplattform am rechten Elbufer, auf dem Gebiet der Gemeinde Lohmen zwischen dem Kurort Rathen und der Stadt Wehlen. Sie erreicht eine Höhe von 305,4 Metern über dem Meer und fällt als schmales Felsriff rund 190 Meter steil zur Elbe ab. Von der Aussicht schaust du weit ins Elbtal und über das Elbsandsteingebirge, mit Blick unter anderem auf Lilienstein und Königstein. Damit gehört die Bastei zu den meistbesuchten Zielen der Sächsischen Schweiz.
Das eigentliche Wahrzeichen ist die Basteibrücke. Sie wurde um 1851 aus Sandstein erbaut, ist 76,5 Meter lang und überspannt mit sieben Bögen die bis zu 40 Meter tiefe Schlucht, die Mardertelle genannt wird. Eine erste Verbindung an dieser Stelle bestand schon früher aus Holz, die heutige steinerne Brücke ist die bekannte Nachfolgerin. Sie verbindet die Felsen und führt hinüber zur benachbarten Felsenburg.
Wenn du die Bastei zu Fuß und ohne Autotrubel erleben willst, ist der Start in Kurort Rathen die klassische Wahl. Der Ort selbst ist weitgehend autofrei. Vom Bahnhof Kurort Rathen setzt du mit der Fähre über die Elbe und stehst dann direkt am Fuß des Aufstiegs. Diese Rundtour ist laut offizieller Beschreibung etwa 6,4 Kilometer lang, dauert rund 2,5 Stunden und hat 378 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Die Schwierigkeit wird als mittel eingestuft.
Der Aufstieg führt dich an mehreren benannten Aussichten vorbei. Zuerst erreichst du das Tiedgestein mit dem ersten Blick ins Elbtal, dann die Kanapee-Aussicht und das Felsentor, ein bekanntes Motiv aus der Malerei. Weiter geht es zur Basteibrücke selbst, danach zur Ferdinandaussicht und zur eigentlichen Bastei-Aussicht mit dem großen Rundblick. Auch Wehlstein-Aussicht und Pavillon-Aussicht liegen auf der Route. Insgesamt reihen sich so mehrere Panoramablicke aneinander, bevor der Rückweg beginnt.
Für den Rückweg steigst du durch die Schwedenlöcher ab, eine wild-romantische Felsenschlucht. Der offizielle Beschrieb nennt hier zwei steile Eisenleitern und rund 700 Stufen, das ist also der fordernde Teil der Runde. Unten kommst du in den Amselgrund und an den Amselsee, wo sich eine Pause anbietet. Von dort führt der Weg zurück nach Rathen, zur Fähre und zum Bahnhof.
Beschrieben ist hier nur die Abfolge der benannten Wegpunkte zur Orientierung. Für die metergenaue Navigation nutze bitte den offiziellen GPS-Track der Tour auf der Seite der Sächsischen Schweiz. So findest du auch bei schlechter Sicht sicher über Auf- und Abstieg.
Gleich neben der Bastei liegt die Felsenburg Neurathen, die größte mittelalterliche Felsenburg der Sächsischen Schweiz. Sie wurde erstmals 1289 urkundlich erwähnt. Von der Burg sind heute vor allem in den Fels gehauene Räume, Durchgänge und eine Zisterne erhalten, da die meisten Gebäude aus Holz bestanden. Teile der Anlage wurden als Freilichtmuseum hergerichtet. Ob die Anlage aktuell zugänglich ist und ob ein Eintritt anfällt, prüfe bitte vorab, da der Zugang zeitweise wegen Felssicherung eingeschränkt sein kann und sich solche Angaben ändern.
Die Bastei ist einer der Höhepunkte einer Wanderwoche in der Sächsischen Schweiz, und von deinem Urlaubsquartier aus gut erreichbar. Nach einem Tag mit vielen Stufen, Aussichten und dem Weg durch die Schwedenlöcher tut es gut, abends zur Ruhe zu kommen. Genau dafür ist unser Ferienhaus in der Sächsischen Schweiz gedacht: eine eigene Sauna zum Aufwärmen der müden Wanderbeine und viel Ruhe abseits der Tagesgäste-Ströme. Wenn du deine Touren rund um Königstein planst, findest du auch Ideen für die Wanderung auf den Pfaffenstein direkt vor der Tür oder für den Lilienstein auf der anderen Elbseite. So kombinierst du das berühmte Highlight Bastei mit ruhigeren Tafelbergen und hast am Ende des Tages einen entspannten Rückzugsort.